Skip to main content

Seit über zehn Jahren gibt es in Deutschland legales LSD. Nicht das Original, das ist und bleibt verboten, sondern leicht abgewandelte Moleküle, die im Körper zu LSD werden und die gleiche Wirkung entfalten. Fast alle diese Substanzen kamen aus einem einzigen Labor in Maastricht. Und der Mann, der sie erfunden hat, sitzt jetzt mit einer elektronischen Fußfessel in seinem Bauernhaus in England und wartet darauf, ob er an die USA ausgeliefert wird, wo ihm bis zu lebenslange Haft droht.

Ich verfolge die Geschichte der legalen LSD-Derivate seit Jahren, und dieser Fall ist ihr vorläufiger Höhepunkt. Er erzählt eine Menge darüber, wie unsere Drogenpolitik funktioniert, und warum sie in meinen Augen genau das Gegenteil von dem erreicht, was sie vorgibt zu wollen. Der Reihe nach.

Wer ist Alexander Stratford?

Der Beschuldigte heißt Alexander Stratford, ist 35 Jahre alt, Brite und Chemiker. Laut Daily Mail lebt er als Multimillionär auf einem Anwesen in Hertfordshire. 2012 gründete er in den Niederlanden die Firma Lizard Labs, die auch unter den Namen Synex Synthetics und Lizart Trading auftrat (Wikipedia).

Wichtig ist mir dabei eines: Stratford ist kein Hinterhof-Dealer. Er hat unter dem Kürzel „Al" an wissenschaftlichen Fachartikeln über Lysergamide mitgearbeitet, unter anderem an der Reihe „Return of the Lysergamides", zusammen mit anerkannten Forschern wie David E. Nichols. In der Szene galt er als der „Erfinder des legalen LSD" – ein Ruf, den auch eine Vice-Dokumentation von 2022 transportierte, für die er sich noch treffen ließ.

Die Geschichte der legalen LSD-Derivate

Legale LSD-Derivate als Blotter
Legale LSD-Derivate kommen wie klassisches LSD meist als Blotter in den Handel.

Um zu verstehen, worum es geht, muss man das Prinzip hinter diesen Substanzen kennen. Die meisten legalen LSD-Derivate sind sogenannte Prodrugs. Sie sind so gebaut, dass ihre chemische Struktur nicht vom Gesetz erfasst wird, werden aber im Körper zu ganz normalem LSD umgewandelt. Ich habe es in einem Video mal so zusammengefasst:

„Leicht abgewandelte Formen des LSD, welche in ihrer chemischen Beschaffenheit so konzipiert wurden, dass sie nicht vom Gesetz erfasst werden, aber dann im menschlichen Körper zu normalem LSD umgewandelt werden und somit auch die gleichen Effekte entfalten. Immer wieder aufs Neue wird das Gesetz aktualisiert. Ein Katz-und-Maus-Spiel."

▶ Video · 1S-LSD: Das neue legale LSD – Gespräch mit einem Toxikologen

Und genau so lief es. Sobald ein Derivat verboten wurde, kam das nächste. Lizard Labs entwickelte über die Jahre eine ganze Kette: erst 1P-LSD, dann 1cP-LSD, 1V-LSD, 1D-LSD und zuletzt 1S-LSD. Jedes wurde eingeführt, wurde populär, wurde verboten, und dann lag der Nachfolger schon bereit. 1S-LSD etwa fiel am 2. Dezember 2025 unter das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG).

Wie durchlässig die Grenze zwischen Produktname und tatsächlicher Chemie dabei ist, zeigt eine Episode, die ich besonders bezeichnend finde. Über Monate wurde ein Derivat als 1D-LSD verkauft. Als ein japanisches Forschungsteam solche Pappen 2023 im Labor analysierte, fand es darin aber gar kein 1D-LSD, sondern ein anderes Molekül: 1T-LSD, chemisch 1-(Thiophen-2-carbonyl)-LSD. Die Forensiker des japanischen National Institute of Health Sciences hielten in der Fachzeitschrift Forensic Toxicology sogar fest, dass echtes 1D-LSD in keiner einzigen Sicherstellung auftauchte. Das legt nahe, dass unter dem Namen „1D-LSD" von Anfang an etwas anderes über den Ladentisch ging. Der Hersteller erklärte später, im Sinne der Kunden gehandelt zu haben. Ob dahinter ein bewusster Schachzug steckte, um einem drohenden Verbot zu entgehen, ist Auslegungssache, belegt ist die Fehletikettierung. Am Ende landeten ohnehin beide Bezeichnungen, 1D-LSD und 1T-LSD, gemeinsam im NpSG-Verbot vom Juni 2024.

Der aktuell noch legale Nachfolger heißt 1Fe-LSD und stammt ebenfalls aus dem Hause Lizard Labs. Chemisch ist er ein echter Sprung: Statt wie bisher an einer Kohlenstoffkette zu schrauben, sitzt hier ein Ferrocen, ein Eisen-Sandwich-Molekül, an der Struktur. Daneben tauchte zeitgleich ein zweites legales Derivat auf, 1BP-LSD, das ein Bor-Element trägt. Das stammt allerdings nicht von Lizard Labs, sondern von einem anderen, weitgehend unbekannten Labor.

Das Geschäftsmodell: Hersteller und Shops

Welches LSD-Derivat ist gerade legal?
Welches „?-LSD" gerade legal ist, hält die ganze Kette in Bewegung – und daran verdienen Hersteller wie Vertrieb.

Hier lohnt es sich, genau hinzusehen, denn es gibt zwei verschiedene Akteure, die man leicht verwechselt.

Der eine ist Alexander Stratford, der Hersteller. Lizard Labs war das Labor, in dem die Moleküle synthetisiert wurden. Verkauft wurden sie offiziell als „research chemicals", ausdrücklich „nicht für den menschlichen Konsum", und laut eigener Website nicht nach Deutschland oder in die USA, wo LSD-Derivate illegal sind.

Der andere ist der Vertrieb. Nach der Schließung von Lizard Labs Ende 2024 übernahm ein niederländisches Unternehmen namens Lysentia die Restbestände und Vertriebsrechte am letzten Produkt, dem 1Fe-LSD (myacid.de). Dahinter steht der deutsche Unternehmer Dan Becker, Geschäftsführer der Berliner Cofana GmbH, die den Shop lsd-legal.de betreibt. Becker ist laut L1 Nieuws in den Niederlanden mit gleich drei Firmen registriert: Lysentia bv und Cofana International bv, beide als Chemikalien-Großhändler eingetragen, sowie Novuni bv, die Retreats mit halluzinogenen Substanzen anbietet.

Das habe ich in meiner eigenen Recherche zum 1Fe-LSD so nachgezeichnet:

„1Fe-LSD wurde von LSD legal, also der Cofana GmbH angekündigt, dem aktuellen Marktführer in Deutschland mit Dan Becker als Geschäftsführer. Dan steht auch hinter Lysentia, einem niederländischen Unternehmen mit Sitz in Maastricht. Lysentia hat quasi das Geschäft von Lizard Labs übernommen."

Kurz gesagt: Stratford hat die Moleküle erschaffen, Becker verkauft die letzten Bestände. Wie das aussieht, wenn ein legales-LSD-Startup zum Millionengeschäft wird, hat übrigens auch der WDR porträtiert.

▶ Video · Legales LSD: Dan Becker möchte mit seinem Startup zum Millionär werden (WDR, Money Maker)

Ein Wettlauf mit dem Gesetz, international

Der eigentliche Motor hinter dieser ganzen Molekül-Kette ist die Gesetzeslage. In Deutschland läuft das über das NpSG, das seit 2016 einzelne Stoffe listet. Genau das ist die Lücke: Ist ein Molekül nicht namentlich genannt, ist es legal. Deshalb funktioniert das Nachbauen.

Im September 2025 gab es einen Vorstoß, künftig ganze Stoffgruppen pauschal zu verbieten, um dem Nachbauen ein Ende zu setzen. Die Bundesregierung lehnte das jedoch mit Verweis auf das rechtsstaatliche Bestimmtheitsgebot ab und blieb bei der Einzellistung. Das Katz-und-Maus-Spiel geht also weiter.

Die Niederlande sind einen anderen Weg gegangen: Seit dem 1. Juli 2025 verbieten sie über eine neue Liste ganze Stoffgruppen auf einmal. Ob dieses Gruppenverbot auch die Lysergamide erfasst, ist aus den mir vorliegenden Quellen nicht eindeutig, aber der Druck auf den Standort Maastricht war es mit, weshalb Lizard Labs Ende 2024 dichtmachte.

▶ Video · Nie wieder legales LSD? Diesmal wirklich?

Und dann sind da die USA, wo Derivate über den Federal Analogue Act ohnehin illegal sind. Genau dort setzt der Fall gegen Stratford an.

Der US-Fall konkret

Stratford wurde von der britischen National Crime Agency auf einen internationalen Haftbefehl hin festgenommen und am 25. Juni 2026 dem Westminster Magistrates' Court vorgeführt. Gesucht wird er im US-Bundesstaat Maryland. Die Anklage umfasst drei Punkte: Verschwörung zum Import von 1cP-LSD in die USA, Verschwörung zu dessen Herstellung und Vertrieb für diesen Import sowie Geldwäsche. Der Tatzeitraum reicht von August 2016 bis Dezember 2024.

Pikant ist ein Detail, das der Fall noch klären muss. Laut eigener Website verkaufte Lizard Labs ausdrücklich nicht in die USA und auch nicht nach Großbritannien, gerade weil LSD-Derivate dort illegal sind. Wie sich damit ein Vorwurf des Imports nach Maryland begründen lässt, geht aus den bislang öffentlichen Unterlagen nicht hervor. Stratford selbst sagte der Daily Mail, er habe bisher kaum Einblick in die Beweislage der US-Seite bekommen: Bei solchen Auslieferungsfällen erhalte man nur eine grobe Zusammenfassung der Beweise.

Wichtig, und das betone ich ausdrücklich: Stratford bestreitet die Vorwürfe und wehrt sich gegen die Auslieferung. Er ist angeklagt, nicht verurteilt. Gegen eine Sicherheitsleistung von 150.000 Pfund kam er unter Auflagen frei, mit Fußfessel, nächtlicher Ausgangssperre und abgegebenem Reisepass. Die Daily Mail schreibt, ähnlich gelagerte Fälle hätten in den USA Strafen von 20 Jahren bis lebenslang nach sich gezogen. Das ist eine Einordnung über vergleichbare Verfahren, kein Urteil gegen ihn.

Wie hart die US-Justiz gegen LSD-Chemiker vorgeht, ist nicht neu. Der bekannteste Fall ist William Leonard Pickard, der 2003 im bis dahin größten LSD-Verfahren der US-Geschichte zu zweimal lebenslänglich verurteilt wurde (2020 wurde er vorzeitig entlassen, siehe Wikipedia). Der Vergleich hat Grenzen: Pickard stellte echtes, überall illegales LSD in großem Stil her. Stratford verkaufte in Europa legale Derivate, und der US-Vorwurf dreht sich um deren Einfuhr. Aber beide zeigen dasselbe Muster: Die US-Justiz behandelt Chemiker mit akademischem Hintergrund wie Schwerkriminelle.

Wie gefährlich sind diese Derivate wirklich?

Das ist die Frage, die mich am meisten umtreibt, gerade beim neuen 1Fe-LSD. Als Gerüchte aufkamen, das Ferrocen-Molekül könnte toxisch, sogar krebserregend sein, habe ich mit einem Toxikologen, einem Chemiker und einem medizinischen Chemiker gesprochen.

Die ehrliche Antwort lautet: Wir wissen es nicht sicher. Eine akute Vergiftung durch eine normale Dosis halten die Experten für unwahrscheinlich. Aber die Langzeitrisiken sind völlig offen, weil es zu diesen brandneuen Molekülen schlicht keine Studien gibt. Ein Chemiker brachte es im Gespräch auf den Punkt: Die früheren Derivate spalteten relativ reaktionsträge Reste ab, bei den neuen mit Eisen oder Bor ist das anders.

Auch die einzige wissenschaftliche Arbeit dazu, eine Studie in den Archives of Toxicology, muss man einordnen: Das ist eine reine In-silico-Vorhersage per Computermodell, kein Laborwert, und sie enthält sogar interne Widersprüche. Sie bestätigt das Prodrug-Prinzip und liefert eine erste Risikoabschätzung, mehr nicht. Die Autoren nennen die Profile selbst „largely unexplored".

▶ Video · 1Fe-LSD & 1BP-LSD: Sicher oder Risiko? Die Faktenlage

Mein Fazit aus wochenlanger Recherche: 1Fe-LSD und 1BP-LSD sind anders als alles davor, und das bringt Unsicherheit. Wahrscheinlich sind sie in einer normalen Einzeldosis nicht besonders bedenklich. Aber wer behauptet, es gäbe „keinerlei Sicherheitsbedenken", so wie es in einer internen Händler-Mail hieß, formuliert für meinen Geschmack zu absolut. Es gibt keine Langzeitdaten, keine Tierversuche, keine Humandaten. „Wahrscheinlich sicher" ist eben nicht dasselbe wie „sicher".

Eine Verwechslung, die man vermeiden sollte

An dieser Stelle muss ich einem Missverständnis vorbeugen, das gerade durch die Presse geistert. In derselben Gegend von Maastricht, in der Lizard Labs und die Vertriebsfirmen saßen, im Gewerbegebiet Beatrixhaven, betrieb ein anderes Unternehmen den Webshop Funcaps.

Funcaps war ein breit aufgestellter Onlineshop für Legal Highs mit einem riesigen Sortiment. Neben Benzodiazepinen und Opioiden führte der Shop Designer-Stimulanzien, Dissoziativa und, das belegen archivierte Shopseiten aus 2022 und 2023, auch die bekannten LSD-Derivate wie 1P-LSD, 1cP-LSD, 1B-LSD, 1D-LSD und AL-LAD. Da Lizard Labs faktisch das zentrale Labor hinter genau diesen Lysergamiden war, ist es sogar naheliegend, dass ein Teil dieser Derivate von dort stammte. Öffentlich bewiesen ist das nicht, aber es wäre wenig überraschend. Und vor allem wäre es nichts, worüber man sich empören müsste, denn diese Derivate waren zum fraglichen Zeitpunkt legal, ihr Verkauf ebenso.

Wichtiger ist ohnehin ein anderer Punkt. Ein Shop dieser Größe hat viele Lieferanten, Lizard Labs wäre nur einer von ihnen gewesen. Bekannt geworden ist das Labor ausschließlich als Produzent der legalen LSD-Derivate, nicht als Hersteller von Benzodiazepinen oder Opioiden. Sollte sich das eines Tages anders herausstellen, wäre der Vorwurf klar zu benennen, aber dafür gibt es bislang keinen Anhaltspunkt. Denn entscheidend ist, woran die Menschen gestorben sind. Laut niederländischer Staatsanwaltschaft sind inzwischen 18 Todesfälle mit ausreichender Beweislage mit den bei Funcaps verkauften Mitteln verknüpft (aus zunächst rund 49 geprüften Fällen), und zwar mit den Benzodiazepinen und Opioiden, nicht mit den Lysergamiden. Und Funcaps wurde von zwei anderen Männern betrieben. Gegen sie läuft in Zwolle ein eigenes Strafverfahren, während Stratford sich in einem ganz anderen Verfahren in England gegen die Auslieferung in die USA wehrt.

Genau hier liegt das eigentliche Problem, und es liegt nicht bei Stratford, sondern beim Framing. Die Zeitung De Limburger hat ihn in einer Überschrift zum „Funcaps-Lieferanten" gemacht. Doch selbst wenn er es war, sagt das nichts über die Todesfälle aus, denn die gehen auf Substanzen zurück, die mit seinen Molekülen nichts zu tun haben. Aus einer plausiblen und obendrein legalen Lieferbeziehung für Lysergamide wird über die Schlagzeile eine Mitverantwortung für Tote konstruiert, die an ganz anderen Stoffen gestorben sind. Frühere Berichte von L1 Nieuws nannten das Verhältnis zwischen den Firmen ohnehin „unklar". Aber ob unklar oder naheliegend, für die Schlagzeile spielt es keine Rolle: Wer legale LSD-Derivate herstellt, wird dadurch nicht zum Mitverursacher von Todesfällen, die Benzodiazepine und Opioide ausgelöst haben. Das sind zwei sehr verschiedene Dinge, und die Überschrift wirft sie in einen Topf.

Was der Fall über die Prohibition sagt

Für mich ist der eigentliche Skandal nicht, dass ein Chemiker immer neue LSD-Moleküle gebaut hat. Es ist die Politik, die ihn dazu gebracht hat.

Denk das mal durch: LSD-25, das Original, ist körperlich außerordentlich gut verträglich und seit Jahrzehnten erforscht. Weil es aber verboten bleibt, entsteht ein Markt für Ersatzstoffe. Und weil jeder Ersatzstoff nach seinem Verbot durch einen noch exotischeren ersetzt wird, landen wir irgendwann bei Molekülen mit Eisen und Bor, deren Risiken niemand kennt. Dasselbe Muster kennen wir von den synthetischen Cannabinoiden wie Spice, die das harmlose Cannabis ersetzen sollten und deutlich gefährlicher sind, mit dokumentierten Todesfällen. Die Prohibition produziert also genau die Gefahr, vor der sie angeblich schützt.

Die Antwort darauf ist für mich nicht härtere Härte, sondern Ehrlichkeit und Aufklärung. Es gibt funktionierende Modelle: In den Niederlanden können Konsumenten ihre Substanzen seit den 1990ern über das DIMS-Netzwerk analysieren lassen, Zürich bietet seit 2021 kostenloses Drug-Checking, und auch in Deutschland ist es seit einer Gesetzesänderung 2023 grundsätzlich erlaubt, wenn auch Ländersache. Wer den Menschen sagt, was wirklich in ihren Substanzen steckt, rettet Leben. Wer sie in eine Grauzone treibt, tut das Gegenteil. Ich habe das an anderer Stelle ausführlicher aufgeschrieben, etwa zur kognitiven Freiheit und zu einer neuen Drogenpolitik. Und dass Aufklärung selbst zum Politikum wird, habe ich am eigenen Leib erfahren, als ich gegen Google klagte.

Wie es weitergeht

Der Fall Stratford ist offen. Nach der ersten Anhörung Ende Juni 2026 steht laut Daily Mail eine Case-Management-Anhörung im Folgemonat an; das eigentliche Auslieferungsverfahren dürfte sich noch hinziehen. Ob er am Ende ausgeliefert wird, entscheidet ein britisches Gericht; ob er schuldig ist, gegebenenfalls ein US-Gericht. Bis dahin gilt für ihn die Unschuldsvermutung. Fest steht nur, dass mit Lizard Labs die vielleicht wichtigste Werkstatt der legalen Psychedelika Geschichte ist, und dass mit 1Fe-LSD und 1BP-LSD zwei Moleküle auf dem Markt sind, über die wir erschreckend wenig wissen.

Was du daraus mitnimmst, ist deine Sache. Ich kann nur sagen, was ich sehe: einen Wettlauf, den die Politik selbst in Gang hält, und an dessen Ende immer die Konsumenten das Risiko tragen. Bleib kritisch, informier dich gründlich, und triff deine Entscheidungen bewusst.

Quellen

  1. Daily Mail (29.06.2026): British millionaire chemist behind 'legal' LSD-based hallucinogens…dailymail.com
  2. Essex News and Investigations (05.07.2026): Brit multi-millionaire chemist Alex Stratford…essexnewsandinvestigations.com
  3. Wikipedia: Lizard Labsen.wikipedia.org
  4. Archives of Toxicology (2026): The toxicity of psychedelic LSD derivativeslink.springer.com
  5. myacid.de: Lizard Labs schließt sein Labormyacid.de
  6. L1 Nieuws: Duitse verkoper van designerdrugs strijkt neer in Maastrichtl1nieuws.nl
  7. L1 Nieuws: Maastrichtse webshop… buur van omstreden Funcapsl1nieuws.nl
  8. NOS: OM: 18 sterfgevallen te linken aan verkochte middelen Funcapsnos.nl
  9. Rijksoverheid (01.07.2025): Designerdrugsverbod vanaf 1 juli van krachtrijksoverheid.nl
  10. Wikipedia: William Leonard Pickarden.wikipedia.org
  11. Vice (2022): Wir haben den Erfinder von legalem LSD getroffenvice.com
  12. Tanaka et al. (2023), Forensic Toxicology: Identification of 1-(thiophene-2-carbonyl)-LSD from blotter paper falsely labeled "1D-LSD"link.springer.com
  13. WDR, Money Maker: Legales LSD – Dan Becker möchte mit seinem Startup zum Millionär werdenyoutu.be/8YewnFhwIyY
  14. Deutscher Bundestag (hib): Bundesrat will Änderungen am Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetzbundestag.de
  15. Lucys Rausch: LSD-Derivate – Bundesregierung lehnt Stoffklassenverbot ablucys-magazin.com
  16. DIMS / Trimbos (NL): About DIMS (Drug-Checking) — drugs-test.nl
  17. Deutscher Bundestag (hib): Länder können Drug-Checking-Modellprojekte umsetzenbundestag.de
  18. saferparty / DIZ Zürich: Drug Checkingsaferparty.ch
  19. Funcaps-Produktseite 1P-LSD Blotters (archiviert 22.01.2023), Wayback Machine — web.archive.org

Abonniere deine Dosis psychedelische Kultur - der psychedelische Reise Newsletter

Datenschutzerklärung